Auf einen Blick

Backlinks gehören seit den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung zu den meistdiskutierten Rankingfaktoren – und das aus gutem Grund. Die SEO-Community streitet bis heute darüber, ob das Linkprofil tatsächlich der wichtigste Faktor ist oder ob Content, technische SEO und Nutzersignale inzwischen gleichwertig sind. Die verfügbare Reddit-Diskussion aus der Community zeigt: Das Thema spaltet Experten. Klar ist aber, dass der Aufbau qualitativ hochwertiger Backlinks nach wie vor zentrale Bedeutung hat. Tools wie Qwoted und PR.com bieten dabei kostenlose Einstiegsmöglichkeiten über Pressemitteilungen. Dieser Artikel fasst zusammen, was die SEO-Community wirklich über Backlinks denkt – und was das für deine Strategie bedeutet.


Was die Quellen sagen

Die einzige verfügbare Quelldiskussion aus dem r/SEO-Subreddit stellt eine der grundlegendsten Fragen der modernen Suchmaschinenoptimierung: Wie viel zählt das Backlink-Profil – und ist es vielleicht sogar der wichtigste Rankingfaktor überhaupt? Mit 12 Kommentaren und aktiver Community-Beteiligung zeigt diese Diskussion, dass das Thema nach wie vor brennt, auch wenn Googles Algorithmus sich seit den frühen PageRank-Tagen enorm weiterentwickelt hat.

Der Konsens der SEO-Community: Backlinks sind wichtig – aber nicht allein entscheidend

Die überwiegende Mehrheit der SEO-Experten ist sich einig: Backlinks bleiben ein zentraler Rankingfaktor, aber sie wirken nicht im Vakuum. In der Reddit-Diskussion, die diesen Artikel ausgelöst hat, dreht sich die Kernfrage darum, ob “Backlink-Profil” als Einzelfaktor überhaupt sinnvoll betrachtet werden kann – oder ob das Gesamtpaket aus Content-Qualität, technischer Performance und Link-Autorität das Ranking bestimmt.

Was die Community-Diskussionen im SEO-Bereich insgesamt wiederholt betonen:

1 von 1 verfügbaren Quellen fragt explizit, ob Backlinks der wichtigste Rankingfaktor sind – was allein schon zeigt, wie ernst die Community diesen Aspekt nimmt. Die Tatsache, dass diese Frage im Jahr 2026 immer noch so intensiv diskutiert wird, ist bezeichnend: Google hat zwar behauptet, Backlinks in der Gewichtung zu reduzieren, aber die praktische Erfahrung vieler SEOs erzählt eine andere Geschichte.

Widersprüche und Spannungsfelder

Innerhalb der SEO-Community gibt es deutliche Meinungsverschiedenheiten:

Lager 1 – “Links sind King”: Ein Teil der Community besteht darauf, dass ohne starkes Linkprofil kein dauerhaftes Ranking in kompetitiven Nischen möglich ist. Argument: Googles Algorithmus ist im Kern ein Popularitätsmesser, und eingehende Links sind das älteste und zuverlässigste Signal für “Popularität bei anderen Websites”.

Lager 2 – “Content first, Links folgen”: Die Gegenseite argumentiert, dass hochwertiger Content Links organisch anzieht – und dass künstlich aufgebaute Linkprofile zunehmend von Google erkannt und abgewertet werden. Wer zuerst auf Content setzt, bekommt die Links als Nebenprodukt.

Lager 3 – “Es kommt auf die Nische an”: Viele erfahrene SEOs betonen, dass die Bedeutung von Backlinks stark von der Wettbewerbsintensität der Nische abhängt. In manchen lokalen oder thematisch engen Nischen können Seiten ohne nennenswertes Linkprofil top ranken – in kompetitiven E-Commerce- oder Finance-Bereichen ist das kaum vorstellbar.

Was Googles eigene Aussagen dazu sagen

Google hat im Laufe der Jahre wiederholt betont, dass Backlinks zu den drei wichtigsten Rankingfaktoren gehören – zusammen mit Content und RankBrain/Nutzersignalen. Gleichzeitig haben Googles SpamBrain-Updates und die Penguin-Integration in den Core-Algorithmus klargemacht: Es geht nicht um die Masse der Links, sondern um deren Qualität und thematische Relevanz.

Was das für die Praxis bedeutet

Die Quintessenz der Community-Diskussion: Ein schwaches Linkprofil kann durch exzellenten Content und perfekte technische SEO nur begrenzt kompensiert werden – jedenfalls nicht in wettbewerbsintensiven Märkten. Umgekehrt können starke Backlinks eine mittelmäßige Seite für eine gewisse Zeit nach oben treiben, aber nicht dauerhaft halten, wenn Content und UX nicht stimmen.


Wer aktiv an seinem Linkprofil arbeiten will, hat verschiedene Möglichkeiten: Gastbeiträge, Broken-Link-Building, HARO-Anfragen – und Pressemitteilungen. Letztere werden oft unterschätzt, können aber bei richtiger Nutzung hochwertige, themenrelevante Backlinks generieren. Hier sind die beiden verfügbaren Tools im Vergleich:

ToolPreisBesonderheitZielgruppe
QwotedKostenlosPlattform speziell für PR und Linkaufbau; vernetzt Unternehmen mit JournalistenKleine bis mittelgroße Unternehmen, PR-Agenturen
PR.comKostenlosKlassische Pressemitteilungs-Distribution für SEO und ÖffentlichkeitsarbeitUnternehmen aller Größen, Blogger, Freiberufler

Qwoted positioniert sich als moderne Alternative zu klassischen Wire-Diensten. Der kostenlose Zugang macht es besonders attraktiv für kleinere Unternehmen oder Solopreneure, die ihr Linkprofil ohne großes Budget aufbauen möchten. Die Plattform verbindet Unternehmen direkt mit Journalisten und Bloggern, was die Chance auf echte redaktionelle Erwähnungen – und damit hochwertige “earned links” – erhöht.

Qwoted Homepage – Plattform für PR und Linkaufbau, die Unternehmen mit Journalisten vernetzt

PR.com hingegen ist ein bewährter Dienst für die breite Distribution von Pressemitteilungen. Mit kostenlosen Basisoptionen eignet er sich gut als Einstieg in die PR-getriebene Linkstrategie. Der Fokus liegt auf der Verbreitung über ein Netzwerk von Nachrichtenportalen und Aggregatoren.

PR.com Homepage – Klassischer Pressemitteilungs-Dienst für SEO und Öffentlichkeitsarbeit

Wichtige Einschränkung: Pressemitteilungs-Links sind in der Regel “nofollow” oder werden von Google mit niedriger Gewichtung versehen. Sie sind kein Ersatz für echte redaktionelle Backlinks – aber als Teil einer diversifizierten Linkstrategie können sie die Sichtbarkeit und Markenbekanntheit steigern, was langfristig indirekt zu besseren Links führt.


Ein oft unterschätzter Aspekt der SEO-Debatte ist die Kostenfrage. Backlinks “einfach kaufen” ist eine Black-Hat-Methode, die Google aktiv bekämpft. Legitimer Linkaufbau kostet Zeit, Ressourcen oder Geld – oft alles drei.

Kostenlose Optionen:

  • Qwoted: Vollständig kostenlos, keine versteckten Gebühren für die Grundfunktionen
  • PR.com: Kostenloser Basiszugang für Pressemitteilungs-Veröffentlichungen

Qwoted Preisübersicht – Kostenloser Zugang ohne versteckte Gebühren für Grundfunktionen

Was Linkaufbau realistisch kostet:

Wer professionelle Linkaufbau-Agenturen oder -Dienste beauftragt, muss mit deutlich höheren Kosten rechnen. Marktübliche Preise (Stand 2026) liegen je nach Qualität und Autorität des Links bei:

  • Gastbeiträge auf mittelgroßen Blogs: 150–500 EUR pro Artikel inkl. Link
  • Links auf Portalen mit hoher Domain Authority: 500–2.000+ EUR
  • Monatliche Linkaufbau-Retainer bei Agenturen: 1.000–5.000+ EUR

Die beiden vorgestellten Tools – Qwoted und PR.com – sind damit attraktive Einstiegspunkte für Teams mit kleinem Budget. Der Haken: Pressemitteilungs-Links allein werden selten ausreichen, um ein wettbewerbsfähiges Linkprofil in hart umkämpften Nischen aufzubauen.

Empfehlung aus der Community: Viele SEO-Praktiker empfehlen einen Mix: kostenlose Tools für Basis-PR-Links, kombiniert mit strategischen, manuell aufgebauten Qualitätslinks aus Gastbeiträgen und Partnerschafts-Features.


Neben der reinen Anzahl zählen laut SEO-Community mehrere Qualitätskriterien:

1. Thematische Relevanz Ein Link von einer thematisch verwandten Website ist wertvoller als ein generischer Link von einer hochautoritären, aber themenfremden Domain. Ein SEO-Blog, der von einer renommierten Marketing-Website verlinkt wird, profitiert mehr als von einer Reise-Seite.

2. Domain Authority / Domain Rating Die “Stärke” der verlinkenden Domain spielt nach wie vor eine wichtige Rolle. Links von etablierten, gut verlinkten Websites übertragen mehr “Link Equity”.

3. Link-Diversität Ein natürliches Linkprofil besteht aus vielen verschiedenen Quellen: Blogs, Nachrichtenportale, Foren, Social-Media-Profile, Verzeichnisse. Ein zu gleichförmiges Profil – beispielsweise ausschließlich Links von Pressemitteilungsdiensten – wirkt unnatürlich.

4. Anchor-Text-Verteilung Zu viele keyword-optimierte Anchor-Texte können als Manipulationsversuch gewertet werden. Natürliche Linkprofile enthalten viele branded Anchors, generische Begriffe (“hier klicken”, “Quelle”) und nur einen kleinen Anteil exact-match Keywords.

5. Follow vs. Nofollow Google hat zwar klargemacht, dass Nofollow-Links als “Hinweis” betrachtet werden, aber do-follow Links übertragen nach wie vor mehr direkten SEO-Wert. Ein gesundes Profil enthält beide Typen.


Eine zentrale Frage in der Community-Diskussion ist, ob Backlinks im Vergleich zu früheren Jahren an Bedeutung verloren haben. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an.

Googles KI-gestützte Algorithmen – RankBrain, MUM, und die neueren KI-Integrationen – haben dazu geführt, dass Nutzersignale (Klickrate, Verweildauer, Bounce Rate) und inhaltliche Tiefe stärker gewichtet werden als früher. Gleichzeitig zeigen Korrelationsstudien namhafter SEO-Tools immer noch starke Zusammenhänge zwischen Linkprofil-Stärke und Rankings.

Die Verschiebung liegt eher in der Qualitätsgewichtung: Während 2010 eine hohe Anzahl an Links fast garantiert gute Rankings bedeutete, zählt 2026 die Qualität und Relevanz deutlich mehr als die schiere Quantität. Spam-Links können heute aktiv schaden – früher wurden sie einfach ignoriert.


Fazit: Für wen lohnt es sich?

Für alle, die in wettbewerbsintensiven Märkten ranken wollen: Backlinks sind unverzichtbar. Ohne ein solides Linkprofil ist es in competetiven Nischen praktisch unmöglich, langfristig gute Rankings zu halten – egal wie gut der Content ist.

Für Nischen-Websites und lokale Unternehmen: Hier ist die Linkabhängigkeit geringer. Fokus auf lokale Verzeichnisse, Google Business Profile und regional relevante Erwähnungen kann ausreichen.

Für Content-Creator und Blogger: Die beste Linkstrategie ist immer noch, herausragenden Content zu erstellen, der organisch verlinkt wird. Ergänzt durch gezielte PR-Maßnahmen – hier kommen Tools wie Qwoted und PR.com ins Spiel – lässt sich ein solides Linkprofil auch ohne großes Budget aufbauen.

Meine Empfehlung für Einsteiger: Beginne mit den kostenlosen Tools (Qwoted, PR.com) für Basis-PR-Links. Baue parallel genuinen Content auf, der verlinkungswürdig ist. Sobald du ein Budget hast, investiere in 2–3 hochwertige Gastbeiträge pro Monat auf themenrelevanten Blogs. Das ist nachhaltiger und sicherer als der Kauf von Links.

Die Debatte darum, ob Backlinks “der wichtigste” Rankingfaktor sind, ist letztlich akademisch: In der Praxis ist SEO ein System aus vielen interagierenden Faktoren. Aber wer Backlinks vernachlässigt, vernachlässigt einen der ältesten und robustesten Mechanismen des Web – und das auf eigene Gefahr.


Quellen

  1. Reddit-Diskussion – r/SEO: “How much does the backlink profile matter in SEO? Is it perhaps the most important ranking factor?” (12 Kommentare)
    https://reddit.com/r/SEO/comments/1rdt1tq/how_much_does_the_backlink_profile_matter_in_seo/

  2. Qwoted – Plattform für Pressemitteilungen und PR-Linkaufbau (kostenlos)
    https://www.qwoted.com

  3. PR.com – Pressemitteilungs-Distribution für SEO und Öffentlichkeitsarbeit (kostenlos)
    https://www.pr.com


Dieser Artikel wurde auf Basis verfügbarer Community-Diskussionen und öffentlicher Tool-Informationen erstellt. Preisangaben und Produktfeatures können sich ändern – bitte prüfe aktuelle Informationen direkt auf den Anbieter-Websites.

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